Häufig gestellte Fragen von Verkäufern

Hier finden Sie eine Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen:

Wie lange dauert es bis eine Immobilie verkauft ist?

Bei einem Privatverkauf können sehr schnell einige Monate vergehen. In der Regel fehlt Laien das nötige
Hintergrundwissen um beispielsweise alle nötigen Unterlagen bereitzustellen, die richtigen Vermarktungskanäle zu ermitteln, die zugehörigen Werbemittel zu erstellen, Besichtigungen zu organisieren und vieles mehr.

Unser Tipp: Informieren Sie sich schon vor dem Verkaufsstart über den hohen Aufwand eines Immobilienverkaufs. Oft
verlieren Interessenten die Glaubwürdigkeit einer einwandfreien Immobilie, je länger Sie auf dem Markt angeboten wird,
nach dem Motto "Da muss doch was nicht passen, weil es niemand kauft". Wägen Sie daher ab, ob Sie mit einem erfahrenen
Immobilienmakler nicht doch das bessere Geschäft machen.

Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden?

Bevor der Verkauf beginnen kann, brauchen Sie alle Dokumente und Unterlagen um ein aussagekräftiges Exposé erstellen zu können.
Dokumente

  • Lichtstarke Fotos des Gebäudes und aller Räumlichkeiten
  • Aktuellen Grundbuchauszug
  • Energieausweis (Gesetzlich vorgeschrieben)
  • Aussagekräftige Texte
  • Wirtschaftsplan
  • Lageplan und Nachbarschaftshinweise
  • Grundrisse
  • Teilungserklärung
  • Protokolle der Eigentümerversammlungen (bei Eigentumswohnungen)
  • Baubeschreibung

Unser Tipp: Bevor Sie Ihre Immobilie öffentlich zum Verkauf präsentieren, planen Sie sich noch ausreichend Zeit ein,
Ihre Immobilie ansprechend herzurichten. Nicht nur notwendige Reparaturen oder Modernisierungsmaßnahmen, sondern auch
die Zielgruppengerechte Berücksichtigung. Verschiedene Interessenten haben unterschiedliche Gesichtspunkte bei einem Kauf.

Was ist meine Immobilie wert?

Hier gibt es viele Irrtümer und falsche "Faustformeln" wie z.B.

  • "Damals hat es so viel gekostet, also ist jetzt ja viel mehr Wert."
  • "Mein Haus ist viel schöner als das aus der Nachbarschaft und der hat...dafür bekommen!"
  • "Mein neues Objekt kostet mich..., also brauche ich..."
  • "Der Käufer wird ja einen Verhandlungsspielraum erwarten, also schlagen wir noch was oben drauf!"

Der Interessent hat in der Regel schon mehrere Objekte verglichen und hat eine ungefähre Einschätzung was
er für die Summe die er bereit ist zu bezahlen, erwarten kann.

Unser Tipp: Eine professionelle Wertermittlung ist ein Muss vor dem Immobilienverkauf. Verlassen Sie sich nicht
auf Ihr Bauchgefühl oder Auskünfte von Laien.

Auf was muss bei Besichtigungen geachtet werden?

Stellen Sie sich darauf ein, dass die meisten Besichtigungen Abends oder am Wochenende stattfinden werden. Die Mehrheit
der Interessenten sind in der Regel berufstätig. Achten Sie vor allem auf Sauberkeit und ein angenehmes Raumklima beim
Besichtigungstermin. In den meisten Fällen besteht Kontakt mit fremden Menschen, daher ist ein freundlicher und
respektvoller Umgang das wichtigste bei einer Besichtigung. Falls der Interessent absagt, lassen Sie sich nicht
verärgern. Bei den hohen Summen die für Immobilien aufgewendet werden, ist ein langer Entscheidungsprozess zu erwarten.

Unser Tipp: Um Besichtigungstourismus zu vermeiden, finden Sie im Vorfeld heraus, um wen es sich handelt. Im schlimmsten
Fall lassen Sie Personen herein, die überhaupt keine Kaufabsicht verfolgen, sondern sich nur umsehen möchten oder Ausspähabsichten
haben.

Wie bekomme ich einen rechtlich sicheren Kaufvertrag?

Da die Gesetzeslage sich oft ändert, sind die meisten Vorlagen aus dem Internet nicht auf dem neuesten Stand.
Meisten sind individuelle Vereinbarungen oder spezielle Abmachungen nicht in einer Standard Vorlage zu finden.

Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem Notar einen Vertragsentwurf anfertigen. Auch individuelle Abmachungen
können vom Notar rechtssicher in den Vertragsentwurf mit eingebracht werden. Lassen Sie sich den Vertrag
erst beurkunden, wenn alle Vertragsänderungen und Sondervereinbarungen beschlossen sind und die Finanzierungsbestätigung
des Käufers vorliegt.