Fehler #8 Unkenntnis bei Interessenten

Sobald die Werbetrommel gerührt wurde und Ihre Immobilie über zahlreiche Werbekanäle angeboten wird, wird es schließlich dazu kommen, dass die ersten Interessenten den Kontakt suchen. Wichtig dabei ist, dass Privatverkäufer am Telefon so wenig mündliche Auskünfte geben wie nötig. Aber warum ist das so? Denken Sie dabei an andere Absichten von vermeintlichen Kaufinteressenten: Er wird Sie nach der genauen Adresse der Immobilie fragen und auch wann Sie für eine Besichtigung zu Hause sind und wann nicht. Betrüger und Einbrecher haben so leichtes Spiel. Erzählen Sie nicht zu viel über Ihren Alltags- und Zeitplan. Wahren Sie auch beim Immobilienverkauf Ihre Privatsphäre – denn leider gibt es auch hier viele Kriminelle.

Vorgemerkte und geprüfte Interessenten

Ein professioneller Immobilienmakler hat in Normalfall eine Kundenkartei mit vorgeprüften und echten Interessenten. Er wird sich mit diesen Interessenten in Verbindung setzen und vorab eine Auswahl treffen, ob diese auch sicher geeignet sind. Er wird überprüfen, ob das Objekt überhaupt infrage kommt und ob ein reales Kaufinteresse besteht, bevor er einen Besichtigungstermin ausmacht.

Somit wird vermieden, dass unbekannten Menschen ohne wirkliches Kaufinteresse zu viele Informationen übermittelt werden. Ein schlechter Immobilienmakler überprüft dagegen nicht die Ernsthaftigkeit der Interessenten oder ob sie unlautere Absichten haben. Sie erkennen einen schlechten Immobilienmakler daran, dass er Ihnen Interessenten vor die Nase setzt, bei denen Sie schon nach wenig gewechselten Worten ein schlechtes Gefühl bekommen.