Nicht selten kommt es vor, dass es auch einfach an der Tür klingelt und um Einlass und eine Besichtigung des Objekts gebeten wird. Diese Überraschungsbesuche können einen vollkommen unerwartet treffen und zu den ungünstigsten Momenten geschehen.

Um es gleich vorwegzunehmen, nicht jeder dieser Interessenten kommt für einen Kauf infrage oder hat das nötige Interesse an Ihrer Immobilie. Manche Besichtigungen kann man unter purer Zeitverschwendung verbuchen, was Ihre Geduld auf eine harte Probe stellen wird.

Haben Sie sich dafür entschieden, den Verkauf ihrer Immobilie in die Hände eines Maklers zu legen, wird dieser die Interessenten vorab umfassend prüfen und einer Qualifikation unterziehen. Dieser Termin findet ohne Ihr Beisein statt und dient der Auslese von potenziellen Käufern. Der Immobilienmakler wird darauf achten, ob sich der Interessent das Objekt leisten kann oder überhaupt die Möglichkeit besteht, dass er sich für einen Kauf entscheidet. Zudem wird geklärt, ob ein baldiger Kauf in Betracht gezogen wird und ob das Objekt überhaupt den Wünschen und Ansprüchen des Käufers entspricht. Erst nach dieser ausgiebigen Recherche wird der Immobilienmakler einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand. Sie können sich in aller Ruhe auf diesen Besichtigungstermin vorbereiten und haben keinen unnötigen Besichtigungstourismus, der Ihre Nerven strapaziert.

Generell sind eine Sammelbesichtigung oder ein Tag der offenen Tür wertvolle und erfolgversprechende Instrumente, die individuell einsetzbar sind und auch von Ihnen selbst organisiert werden können. Lassen Sie sich nicht auf stundenlange Gespräche am Telefon oder überraschende Besichtigungen ein, weisen Sie die Interessenten freundlich auf den Besichtigungstermin hin und notieren Sie sich die Fragen. Somit bleibt Ihnen genügend Zeit.